
Sanierung und Dachgeschoßausbau Annagasse 8, 1010 Wien

Die Herausforderung
Die Generalsanierung und der Dachgeschoßausbau in der Annagasse 8 mussten unter den besonderen Rahmenbedingungen eines historischen Bestandsgebäudes im dicht bebauten innerstädtischen Umfeld des 1. Bezirks durchgeführt werden. Die sicherheitstechnische Herausforderung ergab sich dabei aus dem Zusammenspiel von begrenzten Zugangs- und Manipulationsflächen, der engen Nachbarschaft, den Anforderungen des Denkmalschutzes sowie den mit dem Dachgeschoßausbau verbundenen Arbeiten in der Höhe. Zusätzlich war zu berücksichtigen, dass Eingriffe in den Bestand, Transportvorgänge, Materiallagerungen und abschnittsweise ausgeführte Bauleistungen so organisiert werden mussten, dass sowohl die bauliche Substanz als auch die Sicherheit der ausführenden Unternehmen und des Umfelds dauerhaft beherrscht werden konnten.
Die Lösung
Der SiGe-Plan wurde auf die Anforderungen einer abschnittsweise geführten Generalsanierung mit Dachgeschoßausbau im historischen Bestand abgestimmt. Im Mittelpunkt standen die Regelung sicherer Zugänge und Transportwege, die Koordination der Bauphasen innerhalb eines räumlich begrenzten Gebäudes, die Festlegung von Schutzmaßnahmen für Arbeiten an absturzgefährdeten Bereichen sowie die Definition gemeinsamer Schutzeinrichtungen für mehrere Gewerke. Berücksichtigt wurden insbesondere Maßnahmen zum Schutz bei Dacharbeiten, bei Arbeiten an Kanten und Öffnungen, bei innerstädtisch eingeschränkter Baustellenlogistik sowie bei Eingriffen in bestehende Gebäudestrukturen. Zusätzlich wurden die sicherheitstechnischen Anforderungen aus den denkmalpflegerischen Rahmenbedingungen in die Baustellenorganisation integriert.

Das Ergebnis
Im Ergebnis lag ein SiGe-Plan vor, der die besonderen sicherheits- und gesundheitsschutzrelevanten Anforderungen einer Generalsanierung mit Dachgeschoßausbau im historischen innerstädtischen Bestand präzise abbildete. Durch die klare Strukturierung der Bauphasen, die nachvollziehbare Zuordnung der Schutzmaßnahmen zu den jeweiligen Arbeitsbereichen und die systematische Berücksichtigung der logistischen, statischen und höhenbezogenen Risiken entstand eine belastbare Grundlage für eine kontrollierte Bauabwicklung unter den besonderen Rahmenbedingungen von Bestandsumbau, Denkmalschutz und engem städtischem Umfeld.

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