
Zubau und Umbau Volksschule Quellenstraße 54

Die Herausforderung
Der Zu- und Umbau der Volksschule Quellenstraße 54 musste unter laufendem Schulbetrieb durchgeführt werden. Die sicherheitstechnische Besonderheit lag dabei in der unmittelbaren Nähe der Baustelle zu täglich genutzten Aufenthalts-, Zugangs- und Bewegungsbereichen von Kindern, Lehrpersonal und sonstigen nicht am Bau beteiligten Personen. Hinzu kam, dass im Gebäude großflächige Fensterflächen hergestellt wurden, aus denen sich bereits in der Planungs- und Ausführungsphase zusätzliche Anforderungen an spätere Reinigungs- und Wartungsarbeiten ergaben. Daraus resultierten erhöhte Anforderungen an die vollständige Trennung von Baustellen- und Schulbereichen, an die sichere Führung der Zugänge, an die Absicherung der Pausen- und Erschließungsflächen sowie an die zeitliche Abstimmung von Abbruch-, Rohbau-, Ausbau- und Anlieferungsvorgängen mit dem Unterrichts- und Schulalltag.
Die Lösung
Der SiGe-Plan wurde auf die besonderen Anforderungen eines Bauvorhabens im sensiblen Umfeld eines laufenden Schulbetriebs abgestimmt. Im Mittelpunkt standen die abschnittsweise Organisation der Bauarbeiten, die eindeutige Abschrankung und Kennzeichnung aller Baustellenzonen, die Sicherung der internen und externen Verkehrswege sowie die Festlegung getrennter Zugangs- und Anlieferungssituationen. Zusätzlich wurden Maßnahmen zur Reduktion von Gefährdungen durch Lärm, Staub, Baustellenverkehr und sich überschneidende Arbeitsabläufe definiert. Besondere Aufmerksamkeit galt der Aufrechterhaltung sicher benutzbarer Flucht- und Rettungswege sowie der Koordination von Arbeiten in Zeitfenstern, in denen der Schulbetrieb möglichst gering beeinträchtigt wurde. Im Hinblick auf die großflächigen Fensterflächen wurden außerdem die sicherheitstechnischen Voraussetzungen für spätere Reinigungsarbeiten mitgedacht und entsprechende Anschlagpunkte beziehungsweise Sicherheitshaken für das Reinigungspersonal berücksichtigt.

Das Ergebnis
Im Ergebnis lag ein SiGe-Plan vor, der die Anforderungen eines Zu- und Umbaus bei laufendem Betrieb einer Schule fachlich präzise abbildete. Durch die klare Zuordnung der Schutzmaßnahmen zu Bauphasen, Verkehrsflächen und Nutzergruppen entstand eine belastbare Grundlage für die sichere Durchführung der Arbeiten im unmittelbaren Umfeld von Kindern und Schulpersonal. Die systematische Beschreibung der Abgrenzungen, Zugangsregelungen, Schutzmaßnahmen und terminlichen Schnittstellen ermöglichte eine sicherheitstechnisch kontrollierte Bauabwicklung trotz fortlaufender Nutzung des Schulstandorts. Zugleich wurden mit den vorgesehenen Anschlagpunkten für die Reinigung der großflächigen Fenster auch Anforderungen für spätere Arbeiten am Bauwerk vorausschauend berücksichtigt.

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